Man darf sich wundern …

… und: Wie Papa unheimlich stolz auf mich sein kann. Aber eines nach dem anderen:

Wie die treuen Leser dieses Blogs wissen, bin ich nun seit September 2016 ein Kindergartenkind und schreibe schon sehr, sehr fleißig an den Seiten im Buch meines Lebens. Nach wie vor ist mein Papa der Meinung, dass sicher eines Tages der Moment kommt, an dem ich irgendwann mal wissen will, wie sich das alles in meiner Vergangenheit zugetragen hat. Und dass ich dann das hier alles lesen werde.

Ich hatte besonders im letzten Jahr sehr viel zu verdauen. Die Trennung von Papa und Mama, eine neue Familie, die sich mit Papa zusammen getan hat, zwei neue (Patchwork-) Schwestern – die ich sehr lieb habe, ein neues Zuhause, so viele Veränderungen und, und, und …

Trotzdem sagt mein Papa, dass ich ein tapferer und lieber Junge bin, der bald fünf Jahre alt wird und in völlig gesundem Umfang seine Grenzen erforscht.

Und stellt Euch vor: Heute bin ich das erste Mal vom Auto ganz alleine in den Kindergarten hinein gegangen! War mein eigener Vorschlag. Und was soll ich sagen? Ich hab’s einfach gemacht. Papa war so stolz auf mich, wie ich mit meinem Rucksack und geschwellter Brust in den Kindergarten hineinmarschiert bin! Soooo stolz.

Natürlich hat der Übervorsichtige danach gleich im Kindergarten angerufen, ob ich auch brav in meine Gruppe gegangen bin, aber hey – er ist ja auch nur ein Helikoptervater, wie Mamamarlen immer sagt.

… und Papa ist so stolz auf mich.

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